Zwei Jahre ist es her, dass der Speedgoat 6 auf den Markt kam. Der 6er stieß auf ein geteiltes Echo. Auch wir von Alles Laufbar hatten Kritikpunkte. Die ziemlich harte Mittelsohle sei „mehr Brett als Kissen“, haben wir damals geschrieben. Mit Spannung haben wir deshalb die neue Version des Klassikers herbeigesehnt. Sagen wir mal so: Mit dem Vorgänger hat der Speedgoat 7 gebrochen. Was wir vorfinden, ist ein komplett modernisierter und neu gedachter Speedgoat, ja, vielleicht sogar der beste Speedgoat aller Zeiten.
Saucony Xodus Ultra 4 vs. Hoka Speedgoat 7
Vergleichbar mit
Saucony Xodus Ultra 4
Im direkten Vergleich schneidet der Speedgoat 7 in fast allen Belangen besser ab als der Xodus Ultra 4. Die Dämpfung ist zwar auch beim Saucony als ausgewogen und gelungen zu bezeichnen, der Hoka legt allerdings dank superkritischem EVA noch eine Schippe Dynamik und Energierückgabe drauf. Krass: Der Speedgoat ist über 30 g leichter! Das merkt man beim Laufen auch sofort. Der Hoka läuft sich einfach — wenig überraschend — deutlich leichter. Auch in Sachen Stabilität im technischen Gelände sehen wir den Hoka dank besserem Lockdown der Schnürung im Vorteil. Fünf Euro günstiger als der Saucony ist er obendrein. Also: Glatter Punktsieg für den Speedgoat 7.
