Der ASU, wie er von seinen ambitionierten Trägern liebevoll genannt wird, schlug 2024 ein wie eine Bombe. Ein Jahr zuvor hatte Tom Evans in diesem Schuh den Western States gewonnen. Viele weitere Terrex-Athleten und -Athletinnen folgten seinem Beispiel und trugen den Superschuh zu großen Triumphen. Aber auch an den Füßen nicht von Adidas gesponserter Athleten (zum Beispiel David Roche) und vieler ambitionierter Amateure war der Schuh zu sehen. Definitiv ein Qualitätsbeweis. Der Agravic Speed Ultra gilt seitdem vielleicht als der Trail-Superschuh schlechthin. Nun gab es ein Update. Was kann der ASU 2 und wie unterscheidet er sich vom Vorgängermodell?
Adidas Terrex Agravic Speed Ultra 2 vs. Kiprun Kipsummit Race
Vergleichbar mit
Kiprun Kipsummit Race
Vom Preis her ist zwischen dem Modell des französischen Discounters Decathlon und dem vom Sport-Riesen Adidas nur noch wenig Unterschied (209,99 Euro vs. 230 Euro UVP). Beides sind definitiv Trail-Superschuhe. Der Terrex ist und bleibt auch in seiner zweiten Version die radikalere Wahl. Vor allem bei hohem Tempo bleibt der Vortrieb des ASU unvergleichlich. Nicht dass der Vortrieb des Kiprun nicht auch erheblich wäre, allerdings ist der Schuh etwas zugänglicher. Man steht weniger kippelig und läuft auf dem wesentlich breiteren Leisten auch stabiler. Die Dämpfung ist etwas komfortabler im Sinne von weich abgestimmt als beim Speed Ultra 2. Dafür würden wir dem Terrex eine bessere Langlebigkeit attestieren, auch was die Spannung des Materials betrifft. Beides sind gute Schuhe. Der Terrex etwas radikaler auf Vortrieb und Speed getrimmt.
