Mit dem Release des Aero Blaze 3 GRVL und des Aero Glide 4 GRVL bedient Salomon die Gravelrunning-Kategorie, eine Erweiterung des Spektrums Laufen, das sich in den Zwischenwelten tummelt und sich keiner strikten Disziplin zuordnen lassen will. So ist es auch beim Aero Blaze 3 GRVL, den wir in den letzten Wochen und Monaten ausgiebig getestet haben. Er ist ein vielseitiger Schuh, der sich wenig Restriktionen auferlegen lässt und dafür sorgt, dass man fast überall damit laufen kann.
Salomon Aero Blaze 3 GRVL vs. Craft Nordlite Ultra Pro
Vergleichbar mit
Craft Nordlite Ultra Pro
Zwei Gravel-Modelle, die sich ziemlich stark voneinander unterscheiden. Die Dämpfung des Salomon ist weicher und läuft sich auch auf harten Untergründen sehr angenehm, wohingegen die Dämpfung des Craft-Schuhs auf der festeren Seite anzusiedeln ist. Der Aero Blaze 3 GRVL ist deutlich leichter (rund 70 Gramm), was der Lauffreude definitiv zugutekommt. Die Stärken des Craft sind sicherlich seine Robustheit. Das Matryx-Upper und der Vittoria Grip sind für die widrigsten Bedingungen gemacht. Der Salomon-Schuh ist in diesen Aspekten eher ein Schönwetter-Schuh, der es trocken mag. Während der Nordlite Ultra Pro sich als dezidierter Wettkampfschuh versteht und auch als solcher beworben wird, ist der Salomon bescheidener unterwegs. Wir finden allerdings, dass auch er insbesondere aufgrund seines geringen Gewichts und seiner exzellenten Laufeigenschaften bei untechnischen Trail- und Landschaftsläufen (wie z.B. dem Rennsteiglauf) zum Einsatz kommen kann. Preislich liegen 50 Euro zwischen den beiden Schuhen. Wer viele Gravelstrecken läuft und einen solchen Schuh ausprobieren möchte, wir würden den Salomon bevorzugen.





