Komfort ist nach wie vor die zentrale Eigenschaft, die der Ultra Glide 4 für sich in Anspruch nehmen kann. Die energyFOAM-Mittelsohle bleibt dieselbe wie beim 3er und gefällt uns unverändert gut. Sie ist reaktiv genug, sodass dynamisches Laufen und situatives Beschleunigen gut möglich sind, und weich genug, dass der Fuß auch nach mehreren Stunden noch angenehm gebettet ist. Auch Asphaltkilometer scheut der Schuh keineswegs. Das ist gut, denn echte Ultratrailrunner wissen: Egal ob ZUT oder UTMB, phasenweises Laufen auf Straßen ist ein integraler Bestandteil der meisten langen Ultratrails.
Salomon Ultra Glide 4 vs. Dynafit Ultra 100 V3
Vergleichbar mit
Dynafit Ultra 100 V3
Zwei Schuhe, die das Wort „Ultra“ im Namen tragen. Wie schneiden sie gegeneinander ab? Beide Modelle haben eine ähnliche Dämpfung, versprühen Lauffreude, bringen Reaktivität mit und dämpfen auch auf hartem Untergrund zuverlässig. Auch beim Gewicht (jeweils rund 280 Gramm) sind sie ähnlich aufgestellt. Wir sehen beim Ultra 100 V3 Vorteile in Sachen Grip und Geländetauglichkeit. Der Dynafit-Schuh ist noch mehr für alpines Gelände gemacht als der Salomon. Auch die niedrigere Fersenhöhe des Dynafit (34 mm) im Vergleich zum Salomon (41 mm) spricht für den Einsatz im komplexen Terrain. Der Ultra Glide 4 hat besonders dank des neuen Obermaterials in Sachen Passform und Komfort die Nase vorn und ist mehr Allrounder als der Ultra 100 V3. Der Salomon ist 10 Euro günstiger als der Dynafit. Beides sind Schuhe, die uns gefallen. Wir empfehlen, beide im Zweifelsfall anzuprobieren und danach eine Entscheidung zu treffen.


