Wer rund um Imst unterwegs ist, kommt an ihm kaum vorbei. Der Tschirgant steht wie ein gewaltiger Riegel zwischen dem Inntal und dem Gurgltal und prägt die Silhouette der Region schon von Weitem. Von unten wirkt der Berg oft eher unscheinbar. Wer allerdings einmal auf seinen steilen Flanken unterwegs war, weiß: Der Tschirgant hat es in sich.
Genau deshalb eignet er sich perfekt für ein Skyrace.
Oben am Gipfel eröffnet sich ein beeindruckender Rundumblick auf die Tiroler Bergwelt. Nach hinten Richtung Osten zu schauen, traue ich mich allerdings nicht. Denn dort wartet das, worauf ich mich den ganzen Tag gefreut habe – und wovor ich gleichzeitig gehörigen Respekt habe: ein rasanter Downhill. Genau jener Abschnitt, für den ich mir in diesem Rennen einiges vorgenommen hatte.
Der Anstieg zuvor war extrem steil und zäh. Mir war bewusst, dass ich auf dem Abschnitt von der Karröster Alm bis zum Gipfel etwas Zeit liegen gelassen hatte. Meine Laune und der Genuss im seilversicherten Gelände wurden dadurch aber keineswegs getrübt – dafür macht dieser Abschnitt einfach viel zu viel Spaß.
Aber spulen wir erst einmal etwas zurück.













