6 Uhr morgens in Nesselwang. Ich stehe am Start der Deutschen Meisterschaften im Ultratrail. Zweite Startreihe. Neben mir nur Raketen: Pierre, Hannes, Johannes, Macy, Toni und viele mehr. Das Who’s who der deutschen Trailrunning-Szene hat sich versammelt. So stark besetzt war eine deutsche Meisterschaft bis dato noch nie. Keine Selbstverständlichkeit in unserem Sport, in dem am selben Wochenende auch der Transvulcania und der Rennsteig stattfinden. Noch dazu – und so ehrlich muss man sein – unter dem Umstand, dass die Anziehungskraft dieser DLV-Meisterschaft für Eliteathleten fast ausschließlich aus intrinsischer Motivation entspringt, nicht aus externalen Faktoren. Preisgeld gibt es keines, mediale Berichterstattung wenig, und auch die Sponsorenunterstützung ist bei anderen Events mit Sicherheit größer. Umso schöner, dass sich an diesem Morgen trotzdem ein derart starkes Feld im Allgäu eingefunden hat.










