Trailrunning Wochenende kompakt: Tenerife Blue Trail by UTMB, Swiss Canyons Trail

Das Trailrunning Wochenende kompakt. Ihr wollt die wichtigsten Rennergebnisse aus der Trailrunningwelt kurz und bündig zusammengefasst? Heute mit dem Teneriffa Blue Trail und dem Swiss Canyons Trail.

Tenerife Blue Trail by UTMB

© UTMB

  • Der Teneriffa Blue Trail ist ein seit vielen Jahren etabliertes Rennen, welches dieses Jahr erstmalig unter der Flagge der UTMB World Series stattfand. Die Königsdistanz über 110 Kilometer und 6250 Höhenmeter führt einmal über die komplette Insel, unter anderem auch über den 3718 Meter hohen Teide. Eva Maria Sperger gewinnt diesen Ultratrail auf souveräne Art und Weise. Mit einer Zielzeit von 15:18:55 h distanziert sie die Zweitplatzierte um fast zwei Stunden. Nach dem Restonica Trail im letzten Jahr gewinnt Eva damit schon ihr zweites UTMB World Series Rennen. Wir haben kurz nach dem Rennen ausführlich mit der Salomon Athletin gesprochen.

  • Die Schweizerin Maude Mathys, bekannt durch ihre jahrelange Dominanz bei der Golden Trail World Series, gewinnt mit deutlichem Vorsprung über die 47 Kilometer Distanz.

    Der im obigen Bild abgebildete Trailrunning-Legende Luis Alberto Hernando konnte sein Rennen über 73 Kilometer leider nicht beenden und reiste mit einem DNF nach Hause.

  • Hier gehts zu den kompletten Ergebnissen

Swiss Canyon Trail

© Gran Canaria World Trail Majors

  • Der Swiss Canyon Trail fand im Schweizer Jura zwischen Neuenburger See und französischer Grenze statt. Zumindest für Schweizer Verhältnisse blieben die Trailrunner auf moderaten Höhen unterhalb von 1600 Metern. Der 115 Kilometer und 5300 Höhenmeter starke Ultratrail gehört zur dieses Jahr erstmalig ausgetragenen Rennserie der Gran Canaria World Trail Majors (eine Übersicht aller Rennserien gibt es hier). Neben dem Swiss Canyon Trail fand an diesem Wochenende auch der South Downs Way 100 in UK statt, der ebenfalls zur World Trail Major Serie gehört.

  • Die Französin Marianne Hogan bleibt zeitlich zwar knapp über dem Streckenrekord von Camille Bruyas aus dem Jahr 2019, gewinnt aber souverän in 12:25:51. „Ich bin wirklich glücklich, wie das Rennen verlief, aber es war schon schwierig, da ich Schmerzen im linken Bein hatte, sodass ich einfach versuchte das Rennen soweit möglich zu kontrollieren, was ein Glück klappte.“ äußerte sich Hogan im Ziel. Sie verwies die starke Französin Manon Bohard (Hoka) und die Vorjahressiegerin Audrey Virgilio (Hoka) aus der Schweiz auf die Plätze zwei und drei.

  • Bei den Herren war es von Beginn an ein sehr schnelles Rennen. „Das Rennen war außer Kontrolle, meine Strategie war mich etwas hinter den Führenden aufzuhalten, aber am Ende war es viel zu schnell. Nach einem Tief berappelte ich mich und musste sehr sehr hart pushen um wieder Kontakt zur Spitze aufzunehmen.“ berichtet der Sieger Miguel Arsenio im Ziel. Der Portugiese übernahm erst nach Kilometer 100 die Führung und konnte mit einem mentalen Kraftakt nach 10:24:09 (neuer Streckenrekord) als Erster ins Ziel einlaufen. Der in der Schweiz lebende Spanier Aleix Toda und Abel Carretero, ebenfalls aus Spanien, folgten nur wenige Minuten dahinter. Genau wie der Chinese Guangfu Meng auf Platz vier, der wie immer sehr schnell gestartet war, dem hohen Anfangstempo aber Tribut zollen musste.

  • Hier gehts zu den kompletten Ergebnissen

     

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